Politischer Aschermittwoch der CDU NRW in Kirchveischede
Chronik der SENU-Ndk
Die Senioren-Union zu Gast beim Politischen Aschermittwoch der CDU NRW
(GBe) Bei strahlendem Sonnenschein machten sich Mitglieder der Senioren-Union und Ratsmitglieder auf den Weg ins Hochsauerland. Die Veranstaltung in der vollbesetzten Schützenhalle wird seit 25 Jahren von dem Musikverein Bielstein begleitet. Unter den Klängen von Marschmusik zogen die Hauptprotagonisten in den Saal ein: der Ministerpräsident von NRW Hendrik Wüst und sein Generalsekretär Paul Ziemiak.
Zunächst begrüßte der Kreisvorsitzende der CDU Sauerland die Vertreter aus Politik, Verwaltung, Vereinen und Wirtschaft. Es folgte die kämpferische Rede von Paul Ziemiak. Er betonte die Stärke der CDU gerade im Sauerland, die fast 7.000 Mandatsträger aufweist und aktuell mit Friedrich Mertz auch den Bundeskanzler stellt. Kanzler Merz setze sich dafür ein, dass Europa gemeinsam den Herausforderungen der aktuellen geopolitischen Lage mit Stärke begegnet und seine Wirtschaftskraft durch neue Partnerschaften sichert. Ziemiak räumte ein, dass unser Land Reformen brauche, wie beispielsweise die Reform des Bürgergeldes. Doch bei allen Reformbemühungen lehnten die Bürger parteipolitischen Streit ab, stattdessen forderten sie zu Recht in der Sache die richtigen Maßnahmen. Innenpolitisch gelte es, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit zu bekämpfen. Extremisten ge-hörten nicht in den deutschen Bundestag. In diesem Zusammenhang warnte Ziemiak vor der Hetze der AfD. Er schloss seine Rede mit dem Appell: „Es zählt, dass wir zusammenhalten und ein Bollwerk gegen den Extremismus bilden!“
Es folgte die staatstragende Rede des Ministerpräsidenten. Zu Beginn begrüßte er die Seniorenunion als treue Freunde aus Niederkassel. Sodann lobte er die Politik von Bundeskanzler Merz. Er hat nach dem Ampelchaos die europäischen Partner wieder näher zusammengebracht und Deutschland außen-politisch ein neues Gewicht verliehen. Ein zentrales Anliegen der Innenpolitik ist es, die Wirtschaft durch Investitionsprogramme und eine pragmatische Energiepolitik wieder anzukurbeln. Dies schafft Planungssicherheit für die Wirtschaft. Die Landesregierung NRW hat aus dem Investitionsfond 60 Millionen Euro an die Kommunen für Infrastrukturmaßnahmen weitergeleitet. Dieses Geld zeigt bereits Wirkung und verschafft beispielsweise der Polizei die notwendige Ausrüstung und ausreichend Personal, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. So bildet die Polizei NRW jährlich 3000 Polizeianwärter aus.
Für Hendrik Wüst richtet sich der Fokus seiner Politik insbesondere auf den Schutz und die Bildung von Kindern und Jugendlichen. Sorge bereitet ihm die massenhafte Verbreitung von pornographischem Material von Kindern im Darknetz. Mit neuen Methoden versucht die Landesregierung, die digitalen Spuren der User zu identifizieren. Um allen Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen, ist eine verpflichtende Sprachförderung schon vor Schulbeginn erforderlich. Die Kosten für die sogenannten ABC-Schulen übernimmt die Landesregierung. NRW kann sich im internationalen Vergleich gut behaupten: Aktuell gibt es 15 Excellenzcluster an nordrheinwestfälischen Universitäten. Auch die Chancen von KI werden genutzt. In Jülich steht seit September 2025 mit „Jupiter“ der schnellste Supercomputer Europas und weltweit der vierte dieser Art. Er soll Klimamodelle berechnen, Medikamente entwickeln für seltene Krankheiten und Europas Position im globalen KI-Wettbewerb stärken.
Sorge bereitet dem Ministerpräsidenten die Stärke der AfD im Osten der Republik. Bei den anstehenden Landtagswahlen könnte die AfD stärkste Partei werden und die Regierung stellen. Damit erhielte sie Einfluss auf Polizei und Strafverfolgungsbehörden. Doch der Kern der staatspolitischen Machtausübung dürfe niemals mehr in die Hände von Extremisten gelangen. Dies lehrt uns die fatale Entwicklung 1933, als die Demokratie durch die Nationalsozialisten abgeschafft wurde. Hendrik Wüst bezeichnet die CDU als eine Partei der politischen Zuversicht, die durch harte Arbeit die Dinge zum Positiven verändern will.
Die Anwesenden applaudierten mit „standing ovations“. Nach dem Singen der Nationalhymne genossen wir das leckere Fischessen. Zufrieden und in bester Stimmung traten wir die Heimfahrt an.
Interessenten an den Unternehmungen der Senioren-Union Ndk können sich gerne unter g.beck@senu-ndk.de informieren.
www.senu-ndk.de Bilder: Senioren-Union Niederkassel